56,56,56

Version I

Eine Mutter will ihrer Tochter eine Freude machen und ihr eine Puppe kaufen. In einem Geschäft sieht sie eine wunderschöne schwarze Puppe mit roten Flecken auf dem Kleidchen. Die Flecken sehen aus wie Blut. Dennoch kauft sie die Puppe. Aber der Verkäufer sagt ihr noch 2 Dinge bevor sie den Laden verlässt: „Sie dürfen ihre Tochter NIEMALS allein mit der Puppe spielen lassen und die Puppe kann nur die Zahl 56 sagen“. Die Mutter drückt einen Knopf an der Puppe und die Puppe sagt drei mal „565656“ Eines Nachmittags sieht die Mutter wie schön ihre Tochter doch mit der Puppe am spielen ist und lässt sie (ausnahmsweise!!!) allein im Haus, da sie kurz zu den Nachbarn wollte. Als sie wiederkommt, trifft sie der Schlag: Die ganze Wohnung ist still. Totenstill. Sie geht ins Zimmer der Tochter und sieht die Leiche iher Tochter am Boden liegen. Neben ihr sitzt die Puppe die nun noch mehr Flecken auf dem Kleid hat und die ganze Zeit eine Zahl sagt… dreimal hintereinander: „5757..57

Version II

Eines Tages ging eine Frau mit ihrer Tochter Lisa in die Stadt, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Da kamen die beiden an einem Spielzeuggeschäft vorbei. Lisa wollte unbedingt hinein, und da es letzte Woche Zeugnisse gegeben hatte, lies sich die Mutter überreden, ihr nachträglich noch etwas zu kaufen. Als sie sich drinnen umsahen, entdeckte Lisa sofort eine Puppe, die sie unbedingt haben wollte. Die Puppe war sehr schön. Sie konnte sogar sprechen, aber nur ein einziges Wort: „Sechs, sechs, sechs….“ sagte sie und hielt dazu 6 Finger hoch. Die Mutter kaufte die Puppe, und als sie bezahlt hatte, flüsterte ihr der Verkäufer zu: „Aber lassen sie ihr Kind nie alleine damit spielen!“ Das tat die Mutter auch und stand immer daneben, wenn Lisa mit der Puppe spielte.

Ein paar Jahre später spielte Lisa nicht mehr mit Puppen und ihre Mutter stellte sie auf den Dachboden. Als Lisa dann eines Nachmittags früher aus der Schule kam und ihre Mutter noch nicht zu Hause war, war ihr langweilig und sie überlegte, was sie jetzt machen könnte. Da kam ihr die Idee, mal auf den Dachboden zu gehen und nach alten Spielsachen zu gucken. Eine halbe Stunde später kam dann die Mutter nach Hause. Sie rief „Lisa? Bist du da?“, doch ihre Tochter antwortete nicht. Die Mutter suchte sie im ganzen Haus, denn Lisas Schuhe standen draußen, also musste sie da sein. Da fiel der Mutter plötzlich auf, das die Luke zum Dachboden offen stand. Sie ging hinein, doch was sie da sah, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren: Lisa lag auf dem Boden und atmete nicht mehr, neben ihrer Leiche saß die Puppe und sagte: „Sieben, sieben, sieben…“

Version III

In einer weiteren Version fanden beide Elternteile das Mädchen tot im Kleiderschrank an einem Büggel hängend.

Version IV

Die kleine Susanne und ihre Mutter gingen wöchentlich in den Supermarkt, wobei sie auch jedes Mal an einer Brockenstube vorbei kamen. Einses Tages war dort, vor der Brockentsube eine Kiste voller Puppen. Die kleine Susanne zog ihre Mutter dort hin, und wählte sich eine Puppe aus, die jedoch, wenn man sie auf den Kopf drehte nicht plärrte wie die anderen, sondern düster sagte:“Sieben, sieben, sieben!“ Der Verkäufer in der Brocki flüsterte der Mutter zu, dass sie diese Puppe besser nicht nehmen würde, denn die sei immer wieder von geschockten Eltern zurück gebracht worden, aber liesse sich nicht zerstöhren! Die Mutter dachte sich bloss, der alte Mann habe nicht mehr alle Tassen im Schrank, und kaufte der bereits schon quengelnden Susi die Puppe. Beim hinausgehen rief der Mann noch: „Lassen sie ihr Mädchen bloss nie alleine mit dieser Puppe!!!“ Susi hörte dies nicht mehr, doch die Mutter war vorsichtshalber immer in der Nähe, wenn die kleine Susanne mit der Puppe spielte. Mit der Zeit wurde die Puppe unintressant, und Susi liess sie in einer Ecke liegen. Ihre Mutter räumte diese dann in den Dachboden, und vergass sie bald. Doch Susi, die ein Jahr später heim kam, dachte plözlich an ihre Puppe, da die Mutter noch nicht zu Hause war, suchte sie sie alleine. Entlich, auf dem Dachboden fand sie sie! Und immer noch sagte die Puppe: „Sieben, sieben, sieben!“ Als die Mutter Heim kam sah sie den Schulranzen Susi’s. „Susi, ich bin wieder daaa!“-keine Antwort. „Susi?!“ dann sah sie, dass die Leiter zum Dachboden heruntergelassen war. Sie stieg hinauf. Es war stock dunkel, beim Durchqueren des Dachbodens um den Lichtschalter anzutippen tratt sie auf weiche kleine Stoffetzen. Endlich: Licht. In mitten dieser Stoffetzen lag die Puppe. „^Zzzzz, na so was!“ sagte die Mutter. Sie hob die Puppe auf, die, wie die Mutter entzetzt feststellte voller Blut war, und sah sie sich genauer an. Beim Drehen auf den Kopf gab es plötzlich ein furchtbarer Schrei, und die Puppe machte:“Acht, acht, acht!“ Die Mutter erschrack so heftig, dass sie nach hinten fiel, direckt in die Stoffetzen hinen. Doch, was war das?! Die vermeintlichen Stoffetzen waren Fleischstückchen!!! Über den ganzen Boden verteilt, und da, lag sogar ein Finger! Ein Auge, Susis Auge!


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